• John Deere Starfire iTC GPS-Receiver an Halterung
  • John Deere Starfire iTC GPS-Receiver Anschluss
  • John Deere Starfire iTC GPS-Receiver Front

John Deere Starfire iTC

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Benutzerfreundlichkeit
Qualität
Ø Durchschnittlich
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Beschreibung

Der Starfire iTC GPS-Receiver ist der Vorgänger des John Deere Starfire 3000 GPS-Empfängers. Auch der Starfire iTC kann das kostenlose Signal SF1 empfangen. Durch eine kostenpflichtige Freischaltung kann auf das SF2 Signal aufgerüstet werden. Zusammen mit weiteren Komponenten kann der Empfänger RTK Genauigkeit erreichen.
Den im Vergleich zu anderen GPS-Receivern relativ teuren Preis kann man gut in Kauf nehmen, wenn man die Wirkung der integrierten Neigungssensoren für die Arbeit am Hang zu schätzen weiß. Die Neigungssensoren müssen bei anderen Herstellern zusätzlich erworben werden und in der Kabine untergebracht werden.
Wichtig für ein akurates Arbeitsergebnis bei einem Neigungssensor ist, dass er nach dem Umsetzen auf eine andere Maschine kalibriert wird. Am besten kalibriert ihr die Neigungssensoren auch bei Änderung der Ballastierug z. B. durch die Nutzung anderer Geräte.
Die Kalibrierung ist kinderleicht und schnell durchzuführen.
Aufgrund der 10 nutzbaren Signalkanäle erreicht der GPS-Empfänger nicht die Genauigkeit wie sein größerer Bruder. Der Starfire 3000 kann mit seinen 55 Satelliten-Kontakt-Kanälen mit dem kostenfreien SF1 Signal eine spürbar höhere Genauigkeit erreichen. Dennoch kann der Starfire iTC mit seinen Neigungswinkelsensoren insbesondere bei der Bodenbearbeitung seine Stärken ausspielen.

Zusätzliche Information

Hersteller / Anbieter

Lenksystem

,

GPS Signale

GPS, SBAS (EGNOS), SF1, SF2, RTK, Mobile RTK

Kanäle

10

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Support & Diskussion


Andreas | Support-Farm
Support
1 month 23 days ago

Der bereits in die Jahre gekommene Starfire iTC-Empfänger wird demnächst für die meisten wertlos. Ab dem 01.01.2021 wird das kostenlose SF1 Signal und das kostenpflichtige SF2 Signal für den Starfire iTC und ältere Starfire Empfänger abgeschaltet.

Mit dem Starfire iTC kann dann nur noch das EGNOS Signal empfangen werden. Mit EGNOS ist das automatische Lenken allerdings bei weitem nicht mehr so genau, so dass der iTC nur noch für Section Control oder als Parallelfahrhilfe sinnvoll eingesetzt werden kann. Ob die auf RTK aufgerüsteten Empfänger weiterhin mit der vollen Genauigkeit weiter betrieben werden können, kann ich derzeit nicht sagen. Für die Aufrüstung auf RTK ist die Freischaltung von SF2 notwendig. Eigentlich sollte das Signal nur für den Weiterbetrieb bei Abschattungen helfen. Ob es aber auch bei guten Empfangsbedingungen notwendig ist, ist fraglich. Hat das schon jemand in Erfahrung gebracht?

Da der Starfire iTC Empfänger noch immer auf vielen Betrieben im Einsatz ist und auch ein beliebtes Gerät für den Kauf eines gebrauchten Lenksystems ist, wird John Deere mit diesem Schritt sicherlich kurzfristig sehr viele Empfänger verkaufen können. Langfristig werden durch diesen Schritt allerdings viele Kunden verunsichert.

Eine Chance für den Wettbewerb! Jetzt könnte mit einer Garantie geworben werden, die dem Kunden die Funktionalität von Signal und Software über einen langen Zeitraum bereitstellt.

Für mich selbst hat das Abschalten von alten Komponenten die Konsequenz, dass ich nicht wie geplant in ein weiteres Lenksystem investieren werde, sondern lieber durch das Umsetzen der Komponenten zwischen den Traktoren die vorhandene Technik maximal auslasten werde. Zu groß ist die Gefahr, dass die gekaufte Technik irgendwann nicht mehr eingesetzt werden kann. Schade eigentlich.

Insbesondere für kleinere Betriebe, bei denen sich ein Lenksystem nicht nach der normalen Abschreibungszeit amortisiert, ist dieser Schritt fatal. Sicherlich werden einige Landwirte die Investition in ein Lenksystem gedanklich auf eine längere Zeit umgelegt haben, um die hohen Kosten zu rechtfertigen. Immerhin werden die Komponenten wegen des geringen Einsatzumfangs auch nicht so schnell defekt sein. Diese Rechnung geht so leider nicht mehr auf.